Lernen in Corona-Zeiten (13.05.2020 15:00:32)

Punkt 1: Die Familie muss zusammenhalten

Das Wichtigste ist, dass ihr besonders in dieser schwierigen Zeit zusammenhaltet – als Familie. Denkt daran, dass sich niemand von euch die Situation ausgesucht hat. Versucht, so viel Rücksicht füreinander aufzubringen wie möglich. Schließlich sitzt ihr alle im selben Boot. 😊

 

Punkt 2: Helft euren Kindern, sich zu organisieren

Wie sollen Kinder, die bisher durch unser Schulsystem geleitet worden sind, sich plötzlich selbstständig organisieren und Wochenpläne mit System abarbeiten? Manch ein/e Schüler/in kann das sicherlich schon gut allein. Andere aber eben nicht. Und genau diejenigen brauchen die Unterstützung durch ihre Eltern, Freunde oder Bekannte. Verschafft euch eine Übersicht, was alles zu erledigen ist und wie lange das in etwa dauern wird. Erstellt anschließend einen Zeitplan, der genau festlegt, in welchen Zeiten und an welchen Tagen die Aufgaben gemacht werden sollen. So ein Plan schafft Sicherheit und vermittelt die so dringend benötigte Routine – vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

 

Punkt 3: Helft euren Kindern, sich zu motivieren

Bietet so oft es geht eure Hilfe an, auch wenn ihr das Thema der Aufgabe im ersten Moment vielleicht gar nicht mehr aus dem Effeff könnt. Zeigt euren Kids, dass ihr für sie da seid – besonders in Corona-Zeiten. Erklärt den Kindern, wie hilfreich es ist, sich regelmäßig mit dem Schulstoff zu beschäftigen, da dieses Wissen später – unabhängig von Corona – ja trotzdem benötigt wird.

 

Punkt 4: Wie soll man als Eltern mit Kleinkindern im Home Office arbeiten?

Wer aktuell mit Kleinkindern zuhause im Home Office arbeiten muss, hat es alles andere als leicht. Je nach Alter der Kinder ist es nahezu unmöglich, tagsüber stundenlang konzentriert zu arbeiten. In diesem Fall sind klare Absprachen wichtig, die auch den Kids klarmachen, dass Mama und / oder Papa in dieser Zeit nur im äußersten Notfall ansprechbar sind. Ansonsten müssen sie sich eine Zeit lang allein beschäftigen. Damit dies klappt, brauchen die Kinder Optionen, das heißt, sie brauchen Ideen, damit sie überhaupt wissen, wie sie die Arbeitszeit ihrer Eltern „überbrücken“ können. Sicherlich tut’s mal ein Film. Ansonsten sind Mal- und Bastelsessions hilfreich. Oder ihr baut den Kids eine riesige Spiel-Szene mit Lego / Puppen, Decken, Playmobil, Spielzeugautos etc. auf, wo sie sich die nächsten zwei Stunden austoben können. Nicht vergessen, etwas zu trinken und vielleicht einen kleinen Snack dazuzustellen.


Bewertung: (Keine Bewertung)

 
 
Kommentare
 
Keine Kommentare vorhanden.
 
 
Kommentar verfassen
 
Name:
E-Mail:
Betreff:
Kommentar :
 
 

Nach oben